4 Tage Woche an der IUE Hochschule Basel

Die 4-Tage Woche

Die IUE Hochschule führt die 4-Tage Woche ein

Wir leben, was wir lehren
Die IUE Hochschule Basel führt die 4-Tage Woche für ihre Mitarbeiter ein

Die Kanzlei der IUE Hochschule Basel, hat zum 01.10.2021 verkündet, für alle festangestellten Mitarbeiter die 4-Tage Woche einzuführen. Das People & Culture Management unter Kanzler Michel Läser, hat sich das Isländische Modell zum Vorbild genommen.

Die Erkenntnisse der Studien aus Island, sowie deren erfolgreiche Umsetzung, haben uns überzeugt. Die starke Digitalisierung an unserer Hochschule, sowie das gut funktionierende Remote-Working an in der Verwaltung zeigt, dass dies definitiv funktionieren kann. Wir sind davon überzeugt und wollen diesen zukunftsweisenden Weg nun gehen. Wir leben was wir lehren.

Michel Läser, People & Culture Manager IUE Hochschule Basel

 

Den Mitarbeiter im Fokus – die Technik zur Hilfe
80% Arbeiten 100% Gehalt

Die festangestellten Mitarbeiter erhalten neue Verträge, welche Ihnen bei 100%igem Gehalt eine 4-Tage Woche, bzw. ein 80% Pensum garantieren. Es gehe darum, den Fokus erneut verstärkt auf den Mitarbeiter zu legen, so das Statement der Kanzlei Ende September in der internen Beschluss-Sitzung zur 4-Tage Woche. Um zu garantieren, dass trotz der faktischen Arbeitszeitverkürzung, keine Überstunden entstehen und sich Mitarbeiter einem neuartigen Zeitdruck ausgesetzt fühlen, werden digitale Hilfsmittel und deren Schulungen seitens der Kanzlei verstärkt eingesetzt und gefördert.

Man setze bereits jetzt schon auf Remote-Arbeit und verschiedenste technische Hilfsmittel. „Wir haben es bereits zur 100%igen Papierlosigkeit geschafft und können die komplette Hochschule in einem Laptop abbilden“, so Läser im Mai 2021, als die ersten Vorschläge zur 4-Tage Woche konzipiert wurden.

 

Es ist eine Frage der Effizienz
Mehr Zeit für sich selbst, bringt mehr Produktivität

Herr Läser ist sich dabei sicher:

In der heutigen Stress-geplagten Gesellschaft mangelt es uns stets an Zeit – zumindest gefühlt. Dem wollen wir Abhilfe verschaffen. Es gilt dabei, Stressoren zu reduzieren. Unsere Mitarbeiter sollen sich Zeit für das nehmen, was ihnen Freude bereitet, sich aber auch vor allem Zeit für sich selbst zu nehmen. Zu reflektieren, abzuschalten…all das zu erledigen, was im bisherigen durchgetakteten Alltag liegen blieb. Das mag nun alles sehr sozial-romantisch tönen – im Management sehen wir dies jedoch höchst ökonomisch. Stressgeplagte Mitarbeiter sind für uns schlichtweg zu ineffizient. Für den Betrieb, für unsere Studenten und vor allem auch für uns im Management ist dies eine unnötige Belastung, haben wir doch dadurch mit zusätzlichen Sorgen, Ängsten und Fehlerquellen zu kämpfen. Für uns somit nun ganz klar: Qualitatives Smart-Working, statt quantitatives Energie-Verschwenden.

Das SWORC-Program
Smart-Working muss gefördert werden

Um das „smarte“ (geschickt, intelligent) Zusammenarbeiten zu fördern, wurde ein spezielles Schulungs- & Förderungs-Programm entwickelt. Dies wird allen Mitarbeitern vorgestellt und soll ihnen zeigen, welche Möglichkeiten, Werkzeuge und Methoden diese nutzen können, um zu mehr Effizienz zu gelangen.

Das sogenannte SWORK-Program (Smart WORking and Communication Program) vereint damit die technische, sowie strukturelle Methodik mit den sozial-psychologischen Aspekten, gelungener und wertschätzender Kommunikation, was für erfolgreiche Zusammenarbeit sehr von Bedeutung ist.

Für uns war von Beginn an klar, ohne Unterstützung, wird dies für alle Beteiligten sehr herausfordernd werden. Mit dem SWORK-Program wollen wir fundierte Unterstützung bieten und uns gegenseitig Halt geben. Wird sind dabei aber sehr zuversichtlich und freuen uns auf die zusätzliche Qualität, welche die Zusammenarbeit liefern wird.

Michel Läser, People & Culture Manager

People & Culture Management
Michel Läser
Vize-Kanzler
People & Culture Manager | QM der Lehre & Studierendenbetreuung
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